Tourenberichte...

und wir laufen und laufen und laufen

 

BERGTOUR #16 | 2018

Ein Sonnenaufgang der Superlative

Bei unserer 16. Bergtour in diesem Jahr wissen wir nicht so recht, wo wir anfangen sollen: bei unserer ersten Übernachtung im Auto, der Start in der Dunkelheit, Menschen die nachts auf den Berg wollen, einen gigantischen Sonnenaufgang, eine herausragende Stimmung oder ein Erlebnis, welches wir nie, wirklich nie vergessen werden.

 

Los ging es mit der Idee am Vorabend mit dem Auto in den Bregenzerwald zu fahren, genauer gesagt an den Parkplatz Alpe Öberle. Nach einem Gläschen Wein gingen wir ins "Bett" und um 3.00 wurden wir geweckt. Zum einen durch den Wecker, zum anderen durch Autos, die bereits um diese Uhrzeit den Parkplatz ansteuerten. 

 

Ziel unserer Nacht- bzw. Morgentour war das Gipfelkreuz der Holenke auf der Kanisfluh im Bregenzerwald. Nach einem Anstieg von gut 90 Minuten waren wir gegen 5.00 Uhr am besagten Gipfel und suchten uns eine schöne Stelle in der Morgendämmerung aus. 

 

Belohnt wurden wir mit einem Sonnenaufgang, mit einem Bergpanorama, was wir beide so noch nie erlebt haben und wirklich unvergessen bleiben wird. Es ist auch schwer zu beschreiben, denn das sollte jeder Bergbegeisterte einmal erleben. 

 

Und auch unsere ersten freien, wilden Steinböcke erlebten wir hier nun auf der Kanisfluh und auch dieser Moment wird für immer in unserem Herzen bleiben. 

 

Nach einem ergiebigen Frühstück unterhalb des Gipfels und einem kleinen Sonnenbad ging es dann wieder in Richtung Parkplatz. Kurz halt machten wir noch beim Berggasthof Edelweiß auf der Alpe Öberle. Und auch hier fühlten wir uns bereits um 8.00 Uhr als gern gesehene Gäste bei einem leckeren Marmeladebrot wohl.

 

Gut gestärkt und voll Adrenalin ging es dann gemütlich über den Furkapaß und das Vorarlberg zurück ins schwäbische Ditzingen.

 

Zu dieser Tour hätten wir gut und gerne noch weitere dreißig, vierzig Bilder hier posten können. Wir wünschen mit den paar wenigen Erinnerungsfotos viel Spaß.

 

01|07|2018

gelaufene Kilometer: 7

Spendensumme: 7

Erlebnisfaktor x 2

14 und aufgerundet

= 20 Euro

Gesamtsumme: 271 Euro



 

BERGTOUR #15 | 2018

Abstieg über die 3-Seen-Panoramatour 

Nach einer angenehmen Nacht und einem guten Frühstück haben wir uns kurzerhand entschlossen, nur noch eine kleine Tour zu machen. 

 

Von der Wormser Hütte aus ging es über die 3-Seen-Panoramarundwanderung zurück zur Bergstation Hochjoch

 

Wer hier leise und ruhig zu den Seen läuft, hat mit Sicherheit so viel Glück wie wir. Denn wir entdeckten eine Vielzahl von Murmeltieren, aber auch ein paar Gämsen waren bereits oder noch unterwegs. 

 

Die herrliche Tour führte uns zum einen an den Namensgebern Herzsee, Schwarzsee und Seebligasee vorbei und wie schon eine Woche zuvor auf dem Itonskopf ist am Ende die Rote Wand vom Lechquellengebirge ein treuer Wegbegleiter. 

 

An der Bergstation angekommen haben wir dieses Mal die Bahn nach Schruns genommen und sind dann von der Ortschaft aus wieder hinaus zu unserem Auto gelaufen. 

 

Nach der kurzen Tour sind wir noch auf einem Sprung zum Wirtschaft Bitschweil gefahren. Hier haben wir Dragi, Claudia und Dieter einen Besuch abgestattet und lecker gegessen.  

 

24|06|2018

gelaufene Kilometer: 8

Spendensumme: 8

Gesamtsumme: 251 Euro



 

BERGTOUR #14 | 2018

Sonnwendfeier auf der Wormser Hütte

Vor gut einem Jahr haben wir uns entschieden, einmal zumindest in unserem Leben (und es wird mit Sicherheit auf alle Fälle ein zweites Mal geben) eine Sonnwendfeier in den Bergen mittendrin zu erleben. 

 

Und heuer war es soweit. Wir hatten bereits im Januar ein Zimmer für vier Personen auf der Wormser Hütte mit einem der schönsten Blicke ins Montafon, das Rätikon und das Vorarlberg gebucht. Mit von der Partie war unser "Patenkind" Daniel und seine Freundin Talitha. 

 

Von Schruns aus gingen wir einen herrlichen Weg, den wir bereits im November schon einmal gemacht hatten, hinauf durch Wälder und über Wiesen bis hin zur Bergstation. 

 

Nach etwas mehr wie 2 1/4-Stunden waren wir oben angekommen und hier haben wir den Sessellift genutzt. Kurz das Gepäck bei Hüttenwirt Manfred und seinem Team abgegeben und weiter ging es noch zum Kreuzjoch. Zu mehr hat es zeitlich leider nicht mehr gereicht. 

 

Nach einem tollem Essen und einem Last-Minute-Sieg der Deutschen Fußballnationalmannschaft über Schweden konnten wir die Abenddämmerung sowie die zahlreichen Feuer bei klarer Nacht bestaunen und bewundern. 

 

Es war ein herrlicher Tag und eine herrliche Nacht im Montafon, die wir so schnell nicht vergessen werden. Zugleich haben wir bereits für die Sonnwendfeier 2019 ein Vierer-Zimmer wieder gebucht.

 

Vielen Dank an das ganze Hüttenteam. Ihr seid wirklich spitze! 

 

 

23|06|2018

gelaufene Kilometer: 8

Spendensumme: 8

Gesamtsumme: 243 Euro



 

BERGTOUR #13 | 2018

Ein Spaziergang am Hensler 

Der Sonntag nach unserer Itonskopf-Tour stand im Zeichen eines kleineren Berg-Spaziergang. Hier bot sich für uns aufgrund unserer Sommersaisonkarte der Hensler an, den wir bis dahin nicht kannten. 

 

Mit der Seilbahn Schnifisberg ging es von der Ortschaft Schnifis hinauf zum Henslerstüble. Von hier aus wählten wir die Variante rechts herum über die Äußere Alpila hin zur Älpele und dem Sendemasten. 

 

Nach einer kurzen Stärkung ging es dann von hier aus direkt hinunter ins Tal. Zwei Stunden benötigen wir für den acht Kilometer langen Weg an diesem Tag. 

 

Insgesamt hat diese Tour uns auch viel Spaß gemacht. Zudem hat man von hier aus mal wieder einen ganz anderen Blick ins Ländle, in Richtung Montafon und auch die Zimba erscheint in einem anderen Licht. 

 

 

17|06|2018

gelaufene Kilometer: 8

Spendensumme: 8

Gesamtsumme: 235 Euro



 

BERGTOUR #12 | 2018

Der ITONSKOPF

Es war der dritte Anlauf auf den Itonskopf im Montafon. Und wie das Sprichwort immer gerne sagt: "Alle guten Dinge sind drei". 

 

Vor gut einem Jahr mussten wir die Tour noch wegen zu viel Schnee unterhalb des Gipfels abbrechen. Heuer hatte es nun geklappt. 

 

Ausgestattet mit unserer neuen Montafon Brandnertal Card für den Sommer 2018 ging es mit der Kristbergbahn zunächst bequem hinauf zur Bergstation.

 

Über den Sattel zieht sich dann ein grandioser Weg, bei dem man immer die Rote Wand und das Lechquellen-Gebirge auf Sicht hat. 

 

Der Aufstieg zum Itonskopf lohnt sich alleine schon aufgrund des herausragenden Blickes auf das Rätikon und das Lechquellen-Gebirge. Egal zu welcher Seite man hier schaut: schöner kann man im Montafon fast keine Aussicht haben. Auf der einen Seite ragen die Mittagsspitze, das Schwarzhorn, die Sulzfluh oder die Drei Türme heraus, daneben die Zimba, die Schesaplana und vieles mehr. Dreht man sich hat man den Blick auf das Hochjoch, daneben schaut man in Richtung Muttjöchle und den Sonnenkopf sowie bereits beschrieben dann den Arlbergpass und die Rote Wand und das Lechquellengebirge. 

 

Weiter ging es bei unserer Tour dann zum Wannaköpf und zum Gipfelkreuz Monteneu und von dort wieder unterhalb des Itonskopfes zurück zur Kristbergbahn.

 

An  diesem Samstag waren wir insgesamt aufgerundet 17 Kilometer und 2.000 Höhenmeter unterwegs und benötigen dafür ohne Pause als reine Laufzeit gute fünf Stunden.

 

 

16|06|2018

gelaufene Kilometer: 17

Spendensumme: 17

Gesamtsumme: 227 Euro



 

BERGTOUR #11 | 2018

Ehrenamtlich für die Sektion Stuttgart unterwegs

Bereits zum zweiten Male war ich (Stefan) jetzt im ehrenamtlichen Einsatz für den Deutschen Alpenverein, der Sektion Stuttgart, unterwegs und mit fast dreißig Helferinnen und Helfer ging es auf die Simmshütte in den Lechtaler Alpen. 

 

Dabei unterstützten wir zum einen die Sektion um Hüttenwart Norbert wie auch die beiden Hüttenwirte Charly & Andy vor Saisoneröffnung. Es gab zahlreiche Aufgaben wie die Verlegung der Wasserleitung, im Wegebau, sauber machen, Fenster putzen und vieles mehr und bei hervorragender Stimmung hat es auch heuer wieder sehr viel Spaß gemacht. 

 

Meine Aufgabe dieses Jahr neben Aufräumen bestand darin, ein paar Stufen hinter der Hütte zu einem Wasserbecken anzulegen.

 

Die Simms-Hütte liegt unterhalb der Wetterspitze im schönen Lechtal und gehört insbesondere auch zur Route des Lechtaler Höhenwegs

 

An diesem Wochenende war ich insgesamt 17 Kilometer wieder unterwegs.

 

 

10+11|06|2018

gelaufene Kilometer: 17

Spendensumme: 17

Gesamtsumme: 210 Euro